Indische Filmwoche 2019 

Eine ganze Woche indischer Film vom 13.03. bis 20.03.2018
im Kommunalen Kino KoKi Weiterstadt

 image Bild mit freundlicher Genehmigung von BAP (Bollywood Art Project), Ranjit Dahiya, Mumbai

 

Kommunales Kino KoKi im Bürgerzentrum, Carl-Ulrich-Straße 9,
Weiterstadt/Hessen, Tel.: 06150-12185, http://www.kino-weiterstadt.de/

Kostenlose Parkplätze auf dem Parkplatz Bürgerzentrum und Marktplatz

Die Deutsch-Indische Gesellschaft und das Kommunale Kino Weiterstadt laden wieder ein zu einer Indischen Filmwoche.

Unterstützt werden wir auch in diesem Jahr vom Indischen Generalkonsulat in Frankfurt.

Wir versuchen, ein vielfältiges, interessantes Programm zusammenzustellen, das indische Independent- und Dokumentar-Filme und natürlich auch ein wenig Bollywood enthält.

 

Geplant ist das nachfolgende Programm. Es können sich aber noch Veränderungen ergeben.

Aktuelle Informationen und Änderungen finden Sie unter: KoKi Weiterstadt Programm Indienwoche

Eintritt: 6,00 € (Ermäßigt 5,00 €)


Programm 

(Programmänderungen vorbehalten)

Die indische Filmwoche beginnt am 13 März 2019 um 19:00 Uhr mit einem Empfang im Foyer des Kinos und anschließendem Film.

Eine rechtzeitige Kartenreservierung (insb. zur Eröffnung) beim KoKi (06150-12185) wird empfohlen.

 

KoKi Flyer
"Indische Filmwoche 2019"

 

Mittwoch, den 13.03.2019

19:00 Uhr​ Eröffnung
20:00 Uhr ​“Love and Shukla” (107 Min., Hindi mit engl. UT)

Donnerstag, den 14.03.2019

18:00 Uhr ​„„The Doctor from India” (Dok 86 Min. OmU - Marathi / English)
20:00 Uhr ​„Was werden die Leute sagen“ (107 Min. dt.F.)

Freitag, den 15.03.2019

18:00 Uhr ​„Der letzte Tanz“ (Dok 55 Min. OmU)
20:00 Uhr ​„Die Schneiderin der Träume“​ (99 Min. dt.F.)

Samstag, den 16.03.2019

15:00 Uhr ​„Die unglaubliche Reise des Fakirs,
​                 der in einem Kleiderschrank feststeckte“ (96 Min. dt.F.)
18:00 Uhr ​„Schatten der Wüste“ (Dok. 86 Min. OmU)
20:00 Uhr ​„Kamosh Pani – Ayeshas Schweigen“ (99 Min. OmU)

Sonntag, den 17.03.2019

15:00 Uhr ​“Die unglaubliche Reise des Fakirs,
                 der in einem Kleiderschrank feststeckte“ (96 Min., OmU)
18:00 Uhr ​„Massala Chai“ (Dok. 63 Min. OmU)
​                   Der Regisseur wird anwesend sein.
20:00 Uhr ​„Pawo“ (121 Min. überwiegend dt. F.)

Montag, den 18.03.2019

18:00 Uhr ​„Die Schneiderin der Träume“(99 Min.dt.F.)
20:00 Uhr ​„Millions can walk“ (Dok 88 Min. OmU)

Dienstag, den 19.03.2019

18:00 Uhr ​„Der Schatten der Wüste“ (86 Min. dt. F.)
20:00 Uhr ​„The Doctor from India” (Dok 86 Min. OmU - Marathi / English mit dt. UT)

Mittwoch, den 20.03.2019

18:00 Uhr ​„Millions can walk“ (Dok 88 Min. OmU)
20:00 Uhr ​„Hallelujah – Iren sind menschlich“ (94 Min. dt.F.)

Eintritt 6,00 € (ermäßigt 5,00 €) pro Film

dt.F. = in deutscher Sprache
OmU = Original mit Untertiteln

 

Weitere Informationen zu den Filmen


Love and Shukla
Indien 2017 Regie: Jatla Siddartha, Amanda Mooney, 107 min, FSK: - / Hindi mit engl. UT

Sexualität, Liebe und die Suche nach Privatsphäre in der Enge eines Ein-Zimmer-Appartements in einem typischen ‚Chawl‘ Gebäude in Mumbai, stehen im Mittelpunkt dieses Films. Die Geschichte erzählt von einer arrangierten Ehe und zeigt die erste Woche im gemeinsamen Leben eines jungen Paares, das darum kämpft, einen Platz für etwas Intimität zu finden.
Rikschafahrer Shukla stammt aus einer orthodoxen Brahmanenfamilie. Die einzigen Male, in denen er Frauen in intimen Momenten erlebt hat, war beim Schauen von Erotikfilmchen auf seinem Handy. Als seine Mutter plötzlich eine Heirat arrangiert, ergeht es ihm und seiner jungen Frau, wie so vielen Paare in Mumbai: gänzlich unvorbereitet befindet man sich in einer Ehe – ohne zu wissen, wie Partnerschaft funktionieren soll und noch dazu in einer engen Familienunterkunft, die keinen Platz bietet für Sexualität, nicht einmal für eine ungestörte Unterhaltung.


Der Doktor aus Indien - The Doctor From India
USA 2018 Regie: Jeremy Frindel 86 min, FSK ab 0 Jahren / OV (Marathi/English) mit dt. UT

https://www.youtube.com/watch?v=6kMu87PPXnY

Ende der 1970er Jahre: Von Deepak Chopra, einem Guru und Anwender der indischen Heilkunst Ayurveda, erhält Dr. Vasant Lad den Auftrag, die ganzheitliche alternative Heilmethode Ayurveda in der westlichen Welt zu verbreiten. Ayurveda ist die Kunst, in Harmonie mit der Natur und der Umgebung zu leben. In seiner Dokumentation „Der Doktor aus Indien“ erstellt der Regisseur Jeremy Frindel ein filmisches Porträt von Dr. Lad, der eine der bedeutendsten Personen der Ayurveda-Bewegung ist. Frindel zeigt Gespräche mit Deepak Chopra und zeichnet den Erfolgsweg von Ayurveda im Westen nach.


Was werden die Leute sagen - Hva vil folk si
Deutschland, Norwegen, Schweden 2017 Regie: Iram Haq 107 min
FSK ab 12 Jahren / deutsch

https://www.youtube.com/watch?v=Rhw92bbNf2s

Die 15-jährige Nisha (Maria Mozhdah) lebt ein Doppelleben: Unter den Augen ihrer Eltern (Ekavali Khanna, Adil Hussain) ist sie eine brave, traditionsbewusste pakistanische Tochter, die strikt den Vorgaben ihrer Kultur folgt. Vor ihren Freunden aber ist sie eine moderne norwegische Jugendliche mit typischen Teenie-Problemen. Als Nishas Vater die Tochter mit ihrem Freund Daniel (Isak Lie Harr) erwischt, entschließen sich die Eltern, ihr eigenes Kind zu entführen. Sie bringen Nisha zu Verwandten nach Pakistan. Die Teenagerin ist zutiefst verletzt wegen dieser drastischen Entscheidung, dieser Willensbeschneidung. In der Heimat ihrer Familie fühlt sich Nisha zunächst orientierungslos, alleingelassen und fremd. Doch dann lernt sie nach und nach das Land und seine Kultur kennen und besser verstehen...

 

Der letzte Tanz
FSK - /  OV mit dt. UT

Der 16-jährige Biswajit ist ein Gotipua, ein Tempeltänzer, in einem kleinen, primitiven Hüttendorf im indischen Bundesstaat Odisha. Seine Eltern gaben ihn nach der Geburt in die Obhut des Tempels, damit er dort lernt, zu Ehren Shivas zu tanzen. Die Gotipuas sind wie Mädchen geschminkt und kostümiert und tanzen die Rolle der Devedasis, der jungen Gespielinnen der indischen Gottheit. Aber die Tradition will, dass die Jungen nur bis zu einem bestimmten Alter im Tempel bleiben dürfen. Heute muss Biswajit gehen, sich der unbekannten Außenwelt stellen und vor allem das Tanzen aufgeben, seine größte Leidenschaft. Mit seinem Mentor Jambu reist Biswajit nach Kalkutta, wo er sich einen Platz in der Filmwelt erhofft. Aber beim Film wird ein ganz anderer Tanzstil gefordert.

Gemeinsam reisen sie weiter nach Allahabad zur Kumbh Mela, dem weltweit größten Hindufest mit Millionen von Pilgern. Dort trifft Biswajit mitten im chaotischen Pilgermeer den Sadhu Shiva Das. Der alte Mönch weckt in ihm das Interesse für die Hindu-Lehre und die Welt der Sadhus, der "lebendigen Heiligen". Biswajit fühlt sich noch nicht dazu bereit ein Sadhu zu werden. Shiva Das nimmt ihn deshalb mit auf eine Pilgerreise zur Quelle eines heiligen Flusses in den Bergen von Madhya Pradesh. An den Ufern des heiligen Flusses trifft der junge Mönchsanwärter seine Entscheidung und tanzt einen letzten Tanz, bevor sein neues Leben beginnt.


Die Schneiderin der Träume
Indien, Frankreich2018, von Rohena Gera 99 min, FSK ab 0 Jahren, deutsch


https://www.youtube.com/watch?v=rZMX_38acN8

Die junge Witwe Ratna (Tillotama Shome) arbeitet als Dienstmädchen in der indischen Metropole Mumbai, im luxuriösen Anwesen des jungen Ashwin (Vivek Gomber). Ashwin stammt aus einer wohlhabenden Familie und hat scheinbar alles, was man braucht, um glücklich zu sein. Doch als seine arrangierte und aufwändig geplante Hochzeit platzt, stürzt der junge Mann in tiefe Melancholie. Nur Ratna, die ihr ganzes Leben lang arm war, aber mit unbändigem Willen für ihren Traum, Mode-Designerin zu werden, kämpft, ist in diesem Moment für ihn da. Die beiden verlieben sich nach und nach ineinander, doch für Ashwins Familie ist Ratna nur ein Dienstmädchen und wird auch so behandelt. Sie merken schnell, dass sie sich entscheiden müssen, was ihnen wichtiger ist: ihre Liebe oder gesellschaftliche Anerkennung.


Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte
Frankreich, Belgien, Indien 2017 Regie: Ken Scott 96 min
FSK ab 6 Jahren / deutsch (OV mit dt.UT)

https://www.youtube.com/watch?v=PJqJtfDbsmU

Der junge Fakir Aja (Dhanush) lebt in Mumbai, wo er sich als Straßenkünstler seinen Lebensunterhalt verdient. Seit frühester Kindheit beschäftigt ihn dabei die Frage, wer sein Vater war, doch erst nachdem seine Mutter gestorben ist, stößt er auf einen ersten Hinweis. Dieser führt ihn nach Paris, wo er bald die bezaubernde Amerikanerin Marie (Erin Moriarty) kennenlernt. Doch bevor sich die beiden näher kommen können, verschlägt es Aja in einen Kleiderschrank eines Möbelhauses und marin geht er auf eine unfreiwillige Reise durch ganze Europa, bei der zahlreiche absonderliche Abenteuer erlebt und skurrile Gestalten trifft und den Kontinent auf sehr eigentümliche Weise kennenlernt.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Romain Puértolas.
Originaltitel The Extraordinary Journey Of The Fakir.


Der Schatten der Wüste

Deutschland, Indien 2018 Regie: Franziska Schönenberger, Jayakrishnan Subramania 86 min
FSK ab 12 freigegeben / OV mit dt.UT


https://www.youtube.com/watch?v=588RiTMqK-8

In ihrem Dokumentarfilm beschäftigen sich die beiden Filmemacher mit dem angeblichen Selbstmord eines Verwandten von Subramanian: Baskaran, dem Mann seiner Cousine Sundari, der wie viele andere junge Männer in ein anderes Land gegangen war, in der Hoffnung, dort einen gut bezahlten Job zu finden, um seine Familie ernähren zu können. Baskaran arbeitete in Dubai und hatte eigentlich bereits angekündigt, nach Hause zurückzukehren. Daraufhin hörte seine Familie jedoch lange nichts mehr von ihm und erhielt schließlich die Nachricht von seinem angeblichen Selbsmord. Subramanian und Schönenberger begeben sich in Baskarans Heimat Cuddalore in der indischen Provinz Tamil Nadu auf Spurensuche.


Ayeshas Schweigen (Khamosh Pani - Silent Waters)
Pakistan, Frankreich, Deutschland 2003, Regie: Sabiha Sumar 99 min
FSK ab 12 freigegeben / OV mit dt.UT

Pakistan im Jahr 1979: Die Witwe Ayesha (Kiron Kher) lebt gemeinsam mit ihrem 17-jährigen Sohn Saleem (Aamir Ali Malik) in dem kleinen Dorf Charkhi. Als in Pakistan der Ausnahmezustand ausgerufen wird und die Islamisierung des Landes radikal vorangetrieben werden soll, macht sich Ayesha große Sorgen, denn Saleem hat sich islamischen Fundamentalisten angeschlossen und sie erkennt ihren eigenen Sohn bald kaum noch wieder. Da kommen nach langer Zeit indische Sikh-Prediger ins Dorf, von denen einer auf der Suche nach seiner Schwester ist, die bei den Unruhen während der Trennung Indiens und Pakistans von Moslems entführt wurde. In Ayesha werden schmerzhafte Erinnerungen wachgerufen...


Masala Chai
Deutschland 2017 Regie: Marco Hülser 63 min, FSK ungeprüft / OV mit dt.UT
Der Regisseur wird am Sonntag, 17.03., anwesend sein.

Ein Dokumentarfilm, der den Alltag von fünf Tee-Köchen aus verschiedenen Indischen Bundesstaaten zeigt, und dabei auch die sozialen Hintergründe beleuchtet. Auf dem Azadpur-Markt in Delhi, in einem Teehaus der Spitzenklasse in Pune, auf einem indischen Film-Set in der Nähe von Mumbai, in den alten Straßen von Kolkata und im Tee-Land Darjeeling, haben fünf Tee-Köche eines gemeinsam, sie bereiten das beliebteste Getränk der Inder: Masala Chai. Ihr Tagesablauf ist jedoch sehr unterschiedlich. Der Film gibt uns einen tiefen Einblick in das Leben der Tee-Zubereiter. Es ist ein emotionaler und informativer Dokumentarfilm über die sozialen Bedingungen, Kontraste und Traditionen Indiens.


Pawo
Indien 2016 Regie: Marvin Litwak 121 min, FSK ab 12 freigegeben / vorwiegend deutsch

https://www.youtube.com/watch?v=PYnuXWFcxqo

Der junge Tibeter Dorjee (Shavo Dorjee) mischt bei dem letzten großen Aufstand der Tibeter gegen die chinesischen Besatzer mit, weil er fürchtet, dass ansonsten die Seele seines kürzlich verstorbenen Vaters nicht wiedergeboren wird. Aber Dorjee wird verhaftet und für Monate in einem chinesischen Gefängnis eingesperrt, wo er Folter und unwürdige Haftbedingungen durchleben muss. Nachdem ihn seine Mutter endlich freikaufen konnte, ist er gezwungen, seine besetzte Heimat zu verlassen und über den Himalaya nach Indien ins Exil zu gehen. Nach einem wochenlangen und sehr anstrengenden Fußmarsch kommt er endlich in Delhi an, wo es eine Enklave von tibetischen Exilanten gibt. Dorjee versteht bald, dass er sich entscheiden muss: Soll er weiter im Exil leben oder wird er für seine Überzeugungen einstehen und den Kampf für die Freiheit von Tibet weiterführen?



Millions can Walk
Schweiz, Indien 2014 Regie: Christoph Schaub, Kamal Musale, 88 min,
FSK: - / OV mit dt.UT

Dokumentarfilm über die indigene Bevölkerung in Indien, die Adivasi, die zu Hunderttausenden zu Fuß über staubige Straßen und Highways, durch Dörfer und Städte marschieren. Ihr Protestmarsch richtet sich gegen die zunehmende Enteignung durch den Raubbau der Bodenschätze und dem Anbau großer Plantagen sowie der Ausführung enormer Infrastrukturprojekte. Rajagopal und seine MitstreiterInnen wehren sich als Landlosenbewegung gegen die Beschneidung ihrer Rechte und erheben ihre Stimmen gegen Armut und Unterdrückung. Doch wie kann der Protest gewaltlos, ganz im Geiste der Philosophie Gandhis stattfinden? Diese zentrale Fragestellung sowie die Einzelschicksale der Beteiligten stehen im Fokus von Christoph Schaubs Dokumentarfilm, der auch die Thematisierung des Protests in internationalen Medien und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft aufgreift.

Hallelujah - Iren sind menschlich


Deutschland, Irland, Frankreich 2017 Regie: Conor McDermottroe,
94 min
, FSK ab 12 freigegeben, deutsch

https://www.youtube.com/watch?v=Rhw92bbNf2s

Der junge Raghdan (Nikesh Patel) ist vor einigen Jahren aus Indien geflohen, um den Heiratsplänen seines traditionsbewussten Vaters Amir (Art Malik) zu entrinnen. Seine neue Heimat ist der kleine irische Küstenort Sligo, wo er bei seinem Onkel Jamal (Paul Tylak) und seiner Tante Doreen (Deirdre O'Kane) lebt und mit Maeve (Sarah Bolger) auch bereits die große Liebe gefunden hat. Doch dann kommt es ausgerechnet bei seiner Geburtstagsfeier zu einem Streit mit Maeve und außerdem steht plötzlich sein Vater vor der Tür, der seinem Sohn ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk machen möchte: einen Schlachthof, den die beiden in einen Halal-Betrieb verwandeln sollen. Raghdan muss also versuchen, seine Beziehung zu retten und zugleich den Frieden im Dorf zu bewahren, wo die Idee seines Vaters zwar für neue Arbeitsplätze, aber auch für einigen Aufruhr sorgt.